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Natur- und Umweltschutz

Der Natur- und Umweltschutz – und damit der Erhalt unserer Lebensgrundlage – ist nicht nur gesetzliche Verpflichtung, sondern auch ethische Verpflichtung gegenüber den nachfolgenden Generationen. Die Gemeinde Rietz-Neuendorf kann sich dabei einer weitgehend intakten und artenreichen Natur erfreuen, die es zu erhalten gilt. Deshalb werden bei allen Projekten auch immer die Auswirkungen auf Natur & Umwelt im besonderen Maße berücksichtigt.


Dafür werden in der Gemeinde Rietz-Neuendorf folgende Maßnahmen durchgeführt und unterstützt:

  • Erhalt und Ausbau erneuerbarer Energien (Windenergie, Solarenergie, Biogasanlagen, etc.)
  • Kraft-Wärme-Kopplung (d.h. Fernwärmenutzung aus der Erzeugung erneuerbarer Energien der Biogasanlagen)
  • Erhalt und Ausbau des Radwegenetzes
  • Erhalt und Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs
  • Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik
  • Energetische Sanierung (z.B. Grundschule Görzig)
  • Berücksichtigung enegretischer Standard bei Neu- und Umbauten öffentlicher Gebäude
  • Erhalt und Ausbau naturnaher Räume (z.B. Blühwiesen für Insekten)

Fischsterben in der Oder

Fischsterben in der Oder - Landkreis Oder-Spree empfiehlt Oderwasser derzeit nicht zu nutzen

Aktuell werden an den Ufern der Oder zahlreiche tote Fische angeschwemmt. Wie das Frankfurter Stadtradio OderWelle mit Bezug zu polnischen Medienquellen gestern berichtete, sei es zu einem Austritt chemischer Giftstoffe in der Stadt Opole etwa 380 Kilometer entfernt von Frankfurt (Oder) gekommen. Auch der derzeit niedrige Wasserstand und ein möglicher Sauerstoffmangel kommen für das Fischsterben in Betracht. Die zuständigen Behörden untersuchen mit Wasserproben das Gewässer auf Schadstoffbelastung.

Zwischenzeitlich wurde über die Warn-App NINA eine Gefahrenmeldung ausgerufen. Demnach ist "der Kontakt zu Oderwasser vorsorglich zu meiden".

Die Gefahrenmeldung des Landkreises Oder-Spree ist nun auch in der Warn-App NINA verfügbar.

"Die betroffenen Landwirte und Fischereibetriebe wurden durch die zuständigen Ämter bereits in Kenntnis gesetzt. Hundehalter sollten derzeit mit ihren Tieren die Oder meiden und auf Schwimmen oder den Verzehr von Fisch aus der Oder vorsorglich verzichten. Auch Paddler, die auf der Oder unterwegs sind, sollten sich entsprechend achtsam verhalten und die toten Tieren nicht anfassen", so Petra Senger, Amtsleiterin des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes.

Sobald gesicherte Informationen vorliegen wird der Landkreis Oder-Spree umgehend berichten.

Quelle: Landkreis Oder-Spree