Sperrmaßnahmen in Storkow aufgehoben
Newcastle-Krankheit: Sperrmaßnahmen in Storkow aufgehoben – Restriktionen in Teilen des Landkreises bestehen fort
Der Landkreis Oder-Spree hat seine Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Newcastle-Krankheit (ND) in Geflügelbeständen angepasst.
Nach erfolgreichem Abschluss aller vorgeschriebenen Untersuchungen sowie der Reinigung und Desinfektion im betroffenen Betrieb werden die Sperrmaßnahmen im Bereich des Ausbruchsortes Storkow aufgehoben. Sämtliche virologischen Untersuchungen in den bisherigen Schutz- und Überwachungszonen verliefen negativ.
Die Schutz- und Überwachungszonen rund um das Seuchengeschehen in Spreenhagen bleiben jedoch weiterhin bestehen. Dort gelten unverändert umfassende tierseuchenrechtliche Maßnahmen.
Ziel ist es, eine mögliche weitere Ausbreitung der hochansteckenden Viruserkrankung zu verhindern. Für Geflügelhalter in den Restriktionsgebieten sind weiterhin strenge Auflagen einzuhalten.
Die Newcastle-Krankheit ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Geflügel, die mit erheblichen Tierverlusten und wirtschaftlichen Schäden einhergehen kann. Für den Menschen ist das Virus in der Regel ungefährlich.
Der Landkreis Oder-Spree appelliert an alle Tierhalter, die weiterhin geltenden Maßnahmen strikt einzuhalten und Auffälligkeiten in ihren Beständen umgehend dem Veterinäramt zu melden. Nur durch konsequente Biosicherheitsmaßnahmen kann die Tierseuche wirksam eingedämmt und eine weitere Verbreitung verhindert werden.
Die aktualisierte Allgemeinverfügung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung in Kraft und ist, wie auch eine Karte der geltenden Restriktionszonen, auf der Homepage des Landkreises Oder-Spree einsehbar.
Quelle: Medieninformation des Landkreises Oder-Spree vom 27. April 2026