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Newcastle Disease - Geflügel

Newcastle Disease kommt in vielen Ländern in Zentral- und Südamerika, Asien, Mittlerer Osten und Afrika endemisch vor. Aber auch in Europa werden immer wieder Ausbrüche der Newcastle Disease gemeldet. Im Jahr 2018 bereits in Luxemburg (Mai) und in Belgien (April und Juli). Betroffen waren sowohl Hobbyhaltungen als auch kommerzielle Geflügelhaltungen.

Was ist Newcastle Disease?

Die Newcastle Disease (Newcastle-Krankheit) ist eine hochansteckende Viruskrankheit von Hühnern und Puten, aber auch andere Vogelarten (z.B. Enten, Gänse, Straußen oder Tauben) sind empfänglich, können das Virus in sich tragen, verbreiten und unter Umständen auch selbst erkranken.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist die Newcastle-Krankheit nicht gefährlich.

Wie erkennt man die Newcastle-Krankheit?

Die Newcastle-Krankheit ist hochansteckend. Die Zeit von der Infektion bis zum Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen beträgt ca. drei bis sechs Tage. Besonders auffällige erste Anzeichen für eine Erkrankung sind:

  • drastischer Rückgang der Legeleistung
  • dünnschalige bis schalenlose Eier
  • wässriges Eiklar
  • dünnflüssiger, grünlichgelber Kot, der z.T. mit Blut durchmischt ist

Bei rascher Ausbreitung innerhalb der Herde treten Todesfälle ohne vorher sichtbare Symptome auf. Die Todesrate erkrankter Tiere beträgt bis zu 100%.

Bei leicht verzögertem Verlauf überwiegen folgende Symptome:

  • hochgradige Apathie
  • gänzliches Verweigern von Futter- und Wasseraufnahme
  • Atemnot
  • geschwollene Augenlider
  • bläulich verfärbte Kämme

Tiere, die diese erste Krankheitsphase überlebt haben, fallen später durch Lähmungen der Bein- und Flügelmuskulatur sowie Halsverdrehen auf.

Quelle: https://tierseucheninfo.niedersachsen.de/anzeigepflichtige_tierseuchen/gefluegelseuchen/newcastle_krankheit/newcastle-disease-21656.html / Stand 23. Februar 2026


Aktuelle Informationen zu Newcastle Disesase (ND)