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Lager- und Osterfeuer

Kleine Holzfeuer sind ohne behördliche Ausnahme vom Verbrennungsverbot nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Das gilt nicht für das Verbrennen von Abfall insbesondere aus dem Garten. Die Größe des Holzhaufens darf im Durchmesser und in der Höhe einen Meter nicht übersteigen. Bei größeren Feuern ist grundsätzlich eine Ausnahme bei der örtlichen Ordnungsbehörde zu beantragen.

Für ein Feuer im Freien darf ausschließlich naturbelassenes, trockenes Holz wie Holzscheite, kurze Äste und Reisig, verwendet werden. Frisch geschlagenes Holz trocknet sehr langsam. Erst wenn die Holzscheite ein bis zwei Jahre gut durchlüftet gelagert wurden, sind sie trocken. Gartenabfälle wie Rasenschnitt und Laub sowie frischer Baum- und Strauchschnitt, dürfen nicht verbrannt werden. 

Abfälle aus gestrichenem, lackiertem oder mit Schutzmitteln behandeltem Holz, mit Teer oder Dachpappe verunreinigtes Abbruchholz sowie Sperrholz, Spanplatten und Faserplatten dürfen weder verbrannt noch kompostiert werden, da schädliche Stoffe freigesetzt werden.

Falls Sie ein Holzfeuer planen, empfiehlt es sich, vorab mit Ihren Nachbarn zu sprechen. Gegenseitige Rücksichtnahme ist immer auch das A und O für ein gutes Miteinander.

Feuer zu Ostern (Gründonnertstag / 14. April 2022 - Ostermontag / 18. April 2022) gelten als "Brauchtumsfeuer" und sind damit grundsätzlich genehmigungspflichtig.

Um die Bearbeitung der Anträge und frühzeitige Information der Leistelle der Feuerwehr zu gewährleisten, werden Anträge für Osterfeuer bis spätestens Mittwoch, dem 13.04.2022 / 12:00 Uhr angenommen.

Anträge, die später gestellt werden, sind nicht mehr genehmigungsfähig.


Weitere Informationen und den Antrag zur Genehmigung eines Holzfeuers im Freien finden Sie im Bereich Dienstleistungen.

Für Fragen dazu steht Ihnen gerne unser Ordnungsamt zur Verfügung.