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Gesundheit & Pflege

KATRETTER - jeder kann Leben retten

Pro Jahr erleiden mehr als 60.000 Menschen in Deutschland einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Nur etwa jeder zehnte Mensch überlebt. 10.000 Menschen könnten jedes Jahr zusätzlich gerettet werden durch Laien-Reanimation. (Quelle: Bundesministerium für Gesundheit)

„Gemeinsam schneller helfen: Werde Teil unseres Netzwerks und leiste einen entscheidenden Beitrag in Notfällen.“

KATRETTER WEDEN

Warum KATRETTER werden?

KATRETTER bietet zahlreiche Vorteile für die gesamte Gemeinschaft:

  • Schnellere Hilfeleistung: Durch die Alarmierung von Ersthelfern in der Nähe des Notfalls verkürzen wir die Zeit bis zur Ersten Hilfe – oft die entscheidenden Minuten, die Leben retten können.
  • Gemeinschaftliches Engagement: KATRETTER fördert die aktive Beteiligung der Bürger an der Ersten Hilfe und stärkt das Gefühl der Gemeinschaft. Jeder kann einen wertvollen Beitrag leisten.
  • Effiziente Unterstützung für Rettungsdienste: Besonders in ländlichen Gebieten können unsere Helfer den professionellen Rettungsdienst effektiv unterstützen, in dem sie innerhalb weniger Minuten Erste Hilfe leisten.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.



Quelle: Jeder kann Leben retten ... - Rettungsdienst Landkreis Oder-Spree / Stand 05. Juni 2025

Hinweis zur Zeckensaison 2025

Im Zuge der begonnenen Zeckensaison un der Einstufung des Landkreises Oder-Spree als FSME Risikogebiet, möchten wir auf die folgenden Punkte hinweisen:

  • Bei der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) handelt es sich um eine Virus-Erkrankung, die von Zecken übertragen wird.
  • In Deutschland ist FSME eher selten. Es infizieren sich jährlich nur einige hundert Menschen.
  • Höchstens eine von drei infizierten Personen bemerkt die Infektion mit FSME-Viren. Die Symptome einer leichten FSME ähneln denen einer Grippe.
  • Bei ungefähr der Hälfte der Erkrankten kommt es im weiteren Verlauf zu einer Entzündung der Hirnhäute, des Gehirns oder des Rückenmarks.
  • Menschen, die in Risikogebieten leben oder sich dort häufig aufhalten, können sich zum Schutz vor FSME impfen lassen.

Quelle: Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) | gesund.bund.de / Stand 15. Mai 2025


Karte der FSME-Risikogebiete in Deutschland:

MedEx 2024

Amt für Kreisentwicklung und Infrastruktur plant Exkursionen für Studierende der Medizin, um sie für den Landkreis zu begeistern

Um noch mehr Ärztinnen und Ärzte für die Arbeit in unserer Region zu gewinnen, hat das Amt für Kreisentwicklung und Infrastruktur die Initiative MedEx 2024 gestartet.

Die Idee hinter diesem Projekt ist es, Studentinnen und Studenten der Humanmedizin mit bestandenen Physikum für das Leben und Arbeiten im Landkreis Oder-Spree zu begeistern. Dazu soll bei Exkursionen ein Einblick in die beruflichen Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten einerseits und den abwechslungsreichen Freizeit- und Lebensmöglichkeiten andererseits gegeben werden. In diesem Jahr stehen dabei die Großräume Beeskow und Eisenhüttenstadt im Fokus.

Die Exkursionen sind für je zwei Tage geplant: Großraum Eisenhüttenstadt am 16. und 17. September 2024, Großraum Beeskow am 25. und 26. September 2024. Dabei werden Krankenhäuser, Ärztehäuser und andere medizinische Einrichtungen vorgestellt. Es gibt Zeit für Gespräche mit Medizinern, die die beruflichen Möglichkeiten für Ausbildung und Karriere vorstellen. Begleitet werden die Studierenden bei den Exkursionen von Mitarbeitenden des Amtes für Kreisentwicklung und Infrastruktur. Für Verpflegung und Übernachtung ist gesorgt.

Studentinnen und Studenten der Humanmedizin mit bestandenen Physikum können sich direkt unter https://www.landkreis-oder-spree.de/Politik- Landkreis/Kreisentwicklung/MedEx-2024/ für die Exkursionen bewerben.

Bei Fragen steht Sandra Jakobitz vom Amt für Kreisentwicklung und Infrastruktur unter sandra.jakobitz@l-os.de und telefonisch unter 03366 35-1613 zur Verfügung.


Gesundheitsrisiken von Hitze

Wie auch in den vergangenen Jahren steht nunmehr der Sommer vor der Tür. Wie häufig im Leben, bringt der Sommer aber nicht nur unzählige schöne Eigenschaften mit sich, sondern birgt auch einige Risiken, die es zu beachten gilt.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) weist deshalb auf Ihrer Homepage auf Gesundheitsrisiken von Hitze hin:

Die Folgen von Hitze auf den Körper

Für viele Menschen ist richtig schönes Sommerwetter mit strahlendem Sonnenschein die schönste Zeit im Jahr.

Weniger angenehm sind hingegen die richtig „heißen Tage“ mit hohen Temperaturen über 30 °C in Kombination mit „Tropennächten“, in denen die Temperaturen nicht unter 20 °C sinken. Tritt diese Konstellation über mehrere Tage auf, dann sprechen wir von einer „Hitzewelle“. „Hitzewellen“ wirken sich dabei besonders belastend auf das Wohlbefinden und die Gesundheit aus. Die Menschen sind dann nicht nur tagsüber extremer Hitze ausgesetzt, sondern ihr Körper kann sich nachts durch die fehlende Abkühlung nicht richtig erholen. Als Folge der andauernden Hitzebelastung können Hautausschläge, Wadenkrämpfe und Schwellungen in den Beinen auftreten. Bestehende Herz-Kreislauf-Erkrankungen können sich verschlimmern oder neu auftreten. Typische Symptome für eine Belastung des Herz-Kreislauf-Systems sind Schwindel, Kopfschmerzen, Erschöpfung und Benommenheit.

Hitzebelastung kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Die Erfahrungen der letzten Hitze-Sommer haben gezeigt, dass Menschen ab 65 Jahren, Menschen mit Vorerkrankungen sowie Säuglinge und Kleinkinder besonders betroffen sind. Letztendlich sind aber das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit von uns allen bei hohen Temperaturen eingeschränkt. Das stellt uns vor große Herausforderungen: Wir müssen lernen, mit der Hitze zu leben und Hitzebelastungen entgegenzuwirken.

Hat sich der Körper erst einmal auf hohe sommerliche Temperaturen eingestellt, kann er besser damit umgehen. Eine früh im Sommer auftretende Hitzewelle birgt also größere Risiken als eine spätsommerliche, da sich der Körper noch nicht richtig angepasst hat

Wer ist durch Hitze besonders gefährdet?

Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf Hitze. Entscheidend ist die individuelle Anpassungsfähigkeit des Körpers. Auch die Fähigkeiten und Möglichkeiten einer Person, sich während einer Hitzewelle aktiv vor Hitzebelastungen zu schützen, spielen eine Rolle. Menschen aus den folgenden Gruppen sollten bei Hitze in besonderem Maße auf sich Acht geben bzw. vor Hitze geschützt werden:

  • Menschen ab 65 Jahre
  • ältere alleinlebende Menschen, die Probleme mit ihrer Mobilität haben
  • pflegebedürftige Menschen
  • Säuglinge und Kleinkinder
  • Menschen mit Vorerkrankungen
  • Menschen mit akuten Erkrankungen
  • Menschen, die im Freien arbeiten und die körperlich schwer arbeiten
  • Menschen in besonderen Lebenslagen (z. B. Obdachlose, Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen)

Sie möchten wissen, wie sich Hitze auf Ihre Gesundheit auswirken kann und was Sie bei hitzebedingten Beschwerden tun sollen? Auf der Seite der BzgA sind die wichtigsten Symptome und Sofortmaßnahmen für Sie zusammengestellt.

Quelle: Gesundheitsrisiken von Hitze | BZgA - Klima - Mensch - Gesundheit / Stand 13. Mai 2024

RKI warnt vor neuen Zecken-Risikogebieten

Das Robert-Koch-Institut hat in Brandenburg und Thüringen neue Gebiete ausgewiesen, in denen Menschen vor Zecken auf der Hut sein sollten. Als Schutz gilt vor allem die Impfung.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist jedes Jahr neue Zecken-Risikogebiete aus. Vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, aber auch in Südhessen, in Sachsen, im südöstlichen Thüringen und im südöstlichen Brandenburg besteht das Risiko für die meist von Zecken übertragene Hirnentzündung FSME. Neu hinzugekommen sind 2024 der Stadtkreis Frankfurt (Oder) im Osten Brandenburgs und der Landkreis Altenburger Land im südlichen Thüringen, wie das RKI in seinem aktuellen Bericht mitteilt. Damit seien jetzt aktuell bundesweit 180 Kreise als Risikogebiete ausgewiesen.

RKI: Nur FSME-Impfung schützt

FSME steht für Frühsommer-Meningoenzephalitis. Überwiegend verlaufen die Infektionen mit den Viren ohne Symptome. Das Risiko einer schweren Erkrankung ist bei Menschen über 60 Jahren deutlich erhöht.
Menschen, die in FSME-Risikogebieten wohnen, arbeiten oder sich dort aus anderen Gründen aufhalten und dabei ein Risiko für Zeckenstiche haben, empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) eine FSME-Impfung.

99 Prozent der 2023 übermittelten FSME-Erkrankten seien gar nicht oder unzureichend dagegen geimpft gewesen, schreibt das RKI - wobei unzureichend geimpft bedeutet, dass die Grundimmunisierung unvollständig war oder Auffrischimpfungen fehlten.

Zeckenbisse müssen schnell desinfiziert werden

Den zuverlässigsten Schutz biete die FSME-Impfung, schreibt das RKI. Da FSME-Viren bereits bei Beginn des Saugakts in den Menschen kämen, müssten sie umgehend entfernt und die Wunde desinfiziert werden. Späteres Absuchen des Körpers und Herausziehen von Zecken schütze wenig.

"Zeckenstiche können zum Teil durch Schutzmaßnahmen wie das Tragen geschlossener Kleidung, das Vermeiden von Unterholz und hohen Gräsern und das Verbleiben auf festen Wegen verhindert werden." (RKI)

Zecken können auch die Erreger der Lyme-Borreliose übertragen, was oft erst Stunden nach Beginn des Saugakts erfolgt. Sie ist laut RKI wesentlich häufiger und komme deutschlandweit vor. Erstes Symptom ist oft eine größer werdende Rötung um die Einstichstelle herum, später können Nerven, Gelenke und Herz von den Bakterien befallen werden.


Quelle: Gefahr durch Zecken: RKI warnt vor zwei neuen Risikogebieten - ZDFheute / Stand 23. April 2024


Kommunale Förderung „Pflege vor Ort“