Feuerwehr zu Besuch in der Partnergemeinde Jerzmanowa

Ein Besuch in der polnischen Partnergemeinde Seit Unterzeichnung des Freundschaftsvertrages mit der polnischen Partnergemeinde Jerzmanowa, der den kulturellen Austausch zwischen den Partnern zum Inhalt hat, erfolgten rege Besuche zwischen den Vereinen, Organisationen, den Parlamentariern sowie zwischen den Mitarbeitern beider Verwaltungen. Aufgrund einer erneuten Einladung unserer polnischen Partnergemeinde Jerzmanowa weilte am Sonntag, dem 29. 08. 2004, eine Delegation aus Rietz-Neuendorf in Kurowice, einem kleinen Ortsteil der Gemeinde Jerzmanowa.

 

Unsere kleine Gruppe bestand aus Vertretern der Landwirtschaft, die gleichzeitig der Gemeindevertretung Rietz-Neuendorf angehören, einer Vertreterin des Landfrauenvereines, zwei Vertretern der Freiwilligen Feuerwehr, der Vorsitzenden der Gemeindevertretung Rietz-Neuendorf sowie zwei Mitarbeitern der Verwaltung. Ziel dieser Einladung war es, den deutschen Gästen zu zeigen, wie man traditionell ein Erntefest, welches einen sehr hohen Stellenwert im Nachbarland darstellt, feiert.

 

Organisator dieses Ereignisses war die Kommune Jerzmanowa, initiiert durch die Bürgermeisterin, Frau Serdack. Nach einem katholischen Gottesdienst wurden der Bürgermeisterin durch die 11 Ortsteile selbst angefertigte Erntekronen übergeben, welche zuvor durch den Pfarrer geweiht wurden. Anschließend wurden den Gästen artistische Darbietungen sowie Volksgesänge von Kindern und Jugendlichen geboten.


Eine reichlich gedeckte Tafel mit selbst zubereitetem Kuchen sowie hausgemachter Wurst und frischem Brot standen all den anwesenden Gästen zum Verzehr zur Verfügung. Für die deutsche Delegation und den Gastgeber gab es einen extra festlich gedeckten Tisch. Zwischendurch erfolgten viele Gespräche zwischen den deutschen und polnischen Vertretern. Erstaunlich war, wie viele polnische Gäste über Deutschkenntnisse verfügen und das Gespräch mit den Vertretern unserer Delegation suchten.

 

Des Weiteren war auch an diesem Tag die enge Verbundenheit zwischen der Bürgermeisterin und den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern deutlich zu spüren. Um 20.30 Uhr begann der gemütliche Teil, eine polnische Tanzgruppe lud zum Tanzen ein. Leider mussten wir uns schon kurz nach 21.00 Uhr verabschieden ob des langen Heimweges, natürlich mit dem Versprechen, wieder zu kommen.